Medical Valley Hechingen - Akademie bietet Seminate für Medizintechniker

Neue Mitglieder

Hechingen, 24.06.2019

Seit kurzem sind zwei neue Firmen Mitglieder im Medical Valley Hechingen e.V. Beide sind in der IT Welt zu Hause und können sicherlich unsere Mitgliedsunternehmen bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungs-/Industrie 4.0 Strategie unterstützen.

 

Sodge IT GmbH

Die sodge IT GmbH aus Balingen unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung von kundenspezifischen Softwareentwicklungsprojekten.
Ein erfahrenes Team erstellt Software hauptsächlich in C/C++/C# für den Einsatz auf unterschiedlicher Hardware und in Backendsystemen. Dabei
werden alle aktuellen Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit beachtet.
Die von sodge IT entwickelte Software zeichnet sich durch besondere Eigenschaften aus, die z.T. durch die hohe Stückzahl oder durch die Anforderungen an Verfügbarkeit und Skalierbarkeit nötig sind.
Ein strukturiertes Vorgehen und automatisierten Prozesse von der Erstellung, über die Qualitätssicherung bis hin zum Continuous Deployment zeichnet die Arbeitsweise von sodge IT aus.
Dazu gehören auch die ständige Weiterbildung und der fachliche Austausch mit entsprechenden Institutionen, wie z.B. Hochschulen. Damit wird die hohe Qualität und Aktualität der Softwareentwicklung gewährleistet.
Sodge IT scheut sich nicht, eingefahrene Wege zu verlassen und neue Pfade zu testen.

 

 

INTEC International GmbH

Umfassende Expertise im Bereich der Netzwerk-Kommunikation versetzt die Entwickler und Ingenieure der INTEC International seit 1995 in die Lage, innovative Hard- und Software-Lösungen und Services für die Systemautomation anzubieten. Vor allem die Ankopplung von Anlagen- und Maschinendaten an periphere Systeme stehen im Mittelpunkt ihrer Industrie 4.0-Strategie. Dazu zählen Fertigungsleittechnik- oder ERP-Systeme und das Monitoring. Die Konzeption, Entwicklung und Anpassung von Schnittstellen und Protokollen für Prozess-, Qualitäts- und Traceability-Daten auf Basis verschiedenster Standards ergänzen das Portfolio des Hechinger Teams um Firmengründer Gerd Ludwig.
Die INTEC International präsentiert ihr Leistungsspektrum regelmäßig auf den relevanten Messen und fördert den IT-Nachwuchs als anerkannter IHK-Ausbildungsbetrieb und gemeinsam mit der Dualen Hochschule Stuttgart am Campus Horb.

Praktikumsbörse 2019

Praktikumsbrse 14 05 2019

Hechingen, 14.05.2019

Mit großem Erfolg veranstaltete der Verein Medical Valley zum wiederholten Male eine Praktikumsbörse für Medizintechnikstudenten aus Tübingen und Stuttgart. Diese wurde in Form einer Rundtour bei 4 ortsansässigen Medizintechnikunternehmen sowie einem ihrer Zulieferer durchgeführt.

Die 23 Studentinnen und Studenten aus Tübingen und Stuttgart wurden von Frau Dr. Petra Ohneseit, der Referentin für Medizintechnik und Studiengangkoordinatorin der Medizinischen Fakultät Tübingen, begleitet. Auch Professor Konrad Kohler i. R. welcher viele Jahre dem Zentrum für Regenerationsbiologie und Regenerative Medizin angehörte -und ihr Vorgänger war-, ließ es sich nicht nehmen, wieder mit dabei zu sein.

Die erste Station war die Firma Joma-Polytec in Bodelshausen. Hier wurden die Studierenden von Dr. Heiko Zimmermann, dem Geschäftsführer des Medical Valley und von Geschäftsführer Alexander Maute von Joma-Polytec empfangen. Das Familienunternehmen ist Zulieferer von Spritzgußteilen aller Art– auch aus der hauseigenen Reinraumfertigung - für medizintechnische Firmen im Medical Valley Hechingen.

Mit dem Bus ging es weiter zur Firma Baxter/Gambro. In der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Unternehmens bekamen die Studenten ausführliche Informationen, wie z.B. ein Praktikum oder die Anfertigung einer Bachelorarbeit bei diesem Unternehmen aussehen kann.

Aus den Reihen unserer Dienstleister stellte sich danach das Startup- Unternehmen meapuna vor. Das junge Unternehmen entwickelt unter anderem Software für Datenbrillen, welche zukünftig im Operationssaal zum Einsatz kommen sollen. Auch in dieser Firma ist es  möglich, ein Praktikum zu absolvieren oder eine Bachelorarbeit zu schreiben. Als Vermittler zwischen Arzt und Softwareentwickler kann man so spannende Einblicke in die Medizintechnik erhalten.

Die Firma JOTEC, welche mittlerweile der amerikanischen Cryolife Gruppe angehört, zeigte mit einer Führung durch ihre Produktion die eindrucksvolle Herstellung von Stents durch reine Handarbeit. Anschließend wurden die Studenten sehr anschaulich und umfassend über die Vergabe von Praktikumsplätzen und Bachelorarbeiten bei JOTEC informiert.

Zum Schluss wurde es noch mal spannend und besonders interessant. Die Firma NVT stellte in einer Präsentation und bei einem Rundgang durch die Forschung ihre neueste Entwicklung von künstlichen Herzklappen vor. Diese werden durch eine minimal invasive Operation dem Patienten eingesetzt. Die Studentinnen und Studenten hatten viele Fragen zu Bachelorarbeiten und die Vergabe von Praktika bei NVT.


Vor ihrer Rückfahrt nach Tübingen haben sich alle Teilnehmer sehr begeistert über den Tag geäußert. Die beteiligten Firmen haben vielfältige Einblicke in die Entwicklung und Produktion der verschiedenen Medizinprodukte vermittelt, interessante Angebote für Praktika und Abschlussarbeiten sowie auch potenzielle spätere berufliche Möglichkeiten aufgezeigt.

Die MED EL Surgical Solutions GmbH aus Rangendingen tritt dem Medical Valley Hechingen bei

Hechingen, 06.03.2019

Foto Med EL A0290 AUSSEN SEITE STRASSEII

MED-EL Surgical Solutions GmbH entwickelt und produziert chirurgische Instrumente, Hilfsmittel und Implantate, speziell für den Bereich Otologie. Zusammen mit führenden HNO-Kliniken ist es das Ziel, dem Markt neue innovative Systeme anzubieten, die die chirurgisch-operativen Vorgänge vereinfachen, standardisieren und letztendlich dadurch verbessern. Im Speziellen arbeitet MED-EL Surgical Solutions dem Mutterkonzern in Innsbruck zu und unterstützt diesen mit der Kompetenz im Bereich der Medizintechnik aus der Region Südwest-Deutschland.

Die MED EL Surgical Solutions GmbH wurde 2017 gegründet und ist eine Tochtergesellschaft des Branchenführers MED EL GmbH, Innsbruck, Österreich. Der Konzern beschäftigt weltweit ca. 2000 Mitarbeiter. Bereits heute bestehen Kontakte zu Lieferanten in der Region. Dieses vorhandene Netzwerk soll mit Hilfe der Tochtergesellschaft weiter ausgebaut werden.

 

              

 

 

Auch Hechingen ist dabei

 

Hechingen 04.02.2019

Zum zweiten Mal nach 2017 fand der baden-württembergische Startup Gipfel auf der Stuttgarter Messe statt. Im Vergleich zur ersten Auflage war das Event diesmal doppelt so groß und mit mehr Internationalität besetzt. Gezielt wurden auch Startups aus dem Ausland eingeladen. Insgesamt präsentierten fast 400 Startup Unternehmen ihre Ideen, aufgeteilt nach zehn Regionen („Ökosystemen“) des Landes. Mehr als 5000 Besucher kamen, um sich von der geballten Innovationskraft des Landes BW zu überzeugen. Sicherlich eine Veranstaltung, die in Deutschland bisher einmalig ist.

Neben Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut als Redner kam auch die Halbschwester des früheren USA Präsidenten Obama, Auma Obama als Gastrednerin zu Wort. Mit einem flammenden Plädoyer für den wachsenden Gründergeist in den afrikanischen Staaten hat sie die Zuhörer in ihren Bann gezogen.

Auch „Hechingen“ war auf der Gründermesse vertreten; das Kompetenznetzwerk Medical Valley Hechingen als Partner des Startup Ökosystems Neckar-Alb sowie die Firma meapuna (Mitglied im Medical Valley Hechingen) aus dem Nasswasen, die ihre eigenentwickelte „Augmented-Reality Plattform für Service und Remote-Support“ vorstellte. Ein Tool mit dem zukünftig weltweit Service-Techniker in Echtzeit Hilfe von Experten bekommen können.

Für Interessierte : meapuna wird zusammen mit der Fa. Baxter dieses Tool auf unserem Seminar Digitalisierung am 27.03.2019 vorstellen. Dazu wird eine Live-Schaltung zwischen dem Baxter Werk in Hechingen und einem Baxter Produktionswerk in den USA vorgenommen. Weitere Informationen zu diesem Seminar finden Sie auf www.medical-valley-hechingen.de .

                                                                                                                                 

 

                                                                                                                                                                                    Stand der Firma meapuna

                                                                                                                                                                                   

Yuki Kawabata Bild

Studium der Baden-Württembergischen Clusterpolitik

Hechingen, 30. Januar 2019

Als Professor an der Managementschule der Chukyo-Universität in Nagoya, Japan beschäftigt sich Yuki Kawabata forschungsmäßig mit der Förderung der industriellen Entwicklung durch Verbesserung der branchenübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Unternehmen (insbesondere KMU). Er hat bereits mehrere Fallstudien in Japan durchgeführt und dabei festgestellt, dass es in seinem Land kein ausgeklügeltes System oder eine Struktur gibt, um durch branchenübergreifende Kooperationen die geschäftliche / industrielle Entwicklung einzelner Regionen zu fördern. Derzeit studiert er das Clustermanagement in Deutschland mit Schwerpunkt Medizintechnik.

Von Baden-Württemberg International bekam Prof. Kawabata den Hinweis, sich hinsichtlich seiner Clusterstudie an das Medical Valley Hechingen zu wenden. Bei seinem Besuch im Medical Valley (Fa. JOTEC) konnten der Geschäftsführer von JOTEC, Thomas Bogenschütz und der Geschäftsführer des Medical Valley, Dr. Heiko Zimmermann, Yuki Kawabata davon überzeugen, dass das Medical Valley Hechingen eine umtriebige Clusterinitiative des Landes Baden-Württemberg ist und erfolgreiche Kooperationen innerhalb und außerhalb des Clusters betreibt.

Prof. Dr. Kawabata wird seine Studien im Herbst diesen Jahres mit einem weiteren Besuch in Hechingen fortsetzen.

Albtec Prototypen GmbH, Hechingen  und novineon CRO & Consulting Ltd., Tübingen treten dem Medical Valley Hechingen bei

20.12.2018

Die Albtec Prototypen GmbH hat sich seit 1979 darauf spezialisiert, IDEEN in Modelle zu verwandeln. Hierbei hilft ihnen einerseits das in den Jahren angesammelte KNOW HOW, andererseits der Einsatz von neuester Technologie. Mit Blick auf die Zukunft sind sie stehts darauf bedacht ihren Kunden mit größter Sorgfalt und mit Pflichtbewußtsein die für sie optimale Projektumsetzung zu finden. 

www.albtec.de

 

novineon CRO & Consulting ist ein privates Beratungs-, Forschungs- und Beteiligungsunternehmen für die Gesundheitsbranche und unterstützt Hersteller und Anbieter medizinischer Produkte und Dienstleistungen in den zentralen Fragen der Entwicklung, Zulassung, und Vermarktung.

novineon ist in allen Sektoren der Gesundheitsbranche tätig und verfügt über ein internationales Netzwerk von Partnerschaften mit führenden wissenschaftlichen Einrichtungen. Bei ihren Projekten setzen sie auf klar definierte, hochentwickelte Methoden, von der Analyse der Marktvoraussetzungen und des Wettbewerbs über klinische Prüfung / Studien, klinische Bewertung, und Zulassung von Medizinprodukten, bis hin zu Post-Market Clinical Follow-up (PMCF) Maßnahmen.

www.novineon.com

 

Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg an Lars Sunnanväder aus Hechingen verliehen

Hechingen, 10.12.2018

Bild : Uli Regenscheit

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am 4. Dezember 2018 die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg an elf Persönlichkeiten und drei Unternehmen für herausragende unternehmerische Leistungen und zum Dank für besondere Verdienste um die baden-württembergische Wirtschaft verliehen. Die Festveranstaltung fand im Neuen Schloss in Stuttgart statt.


Das Medical Valley Hechingen freut sich mit dem Hechinger Medizintechnik-Pionier Lars Sunnanväder, Geschäftsführer der LSMedCap GmbH, der diese hohe Auszeichnung aus der Hand der Ministerin entgegen nehmen konnte.
„Mit Ihrem unternehmerischen Gespür und Ihrem ausgeprägten Innovationsgeist sind Sie ein Vorbild für unser baden-württembergisches Unternehmertum“, stellte die Balinger CDU-Politikerin in ihrer Laudatio fest. „Sage und schreibe elf erfolgreiche Unternehmensgründungen haben Sie initiiert und dabei den Boden für rund 1000 Arbeitsplätze mit hohem Zukunftspotenzial bereitet. Von den innovativen Produkten der von Ihnen gegründeten Unternehmen profitieren Patienten auf der ganzen Welt“, sagte die Wirtschaftsministerin.


Gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister der Stadt Hechingen und anderen Unternehmensvertretern rief Sunnanväder im Jahr 2002 die Clusterinitiative „Medical Valley Hechingen“ ins Leben, mit der sich Hechingen weit über die Region Neckar-Alb hinaus einen Namen gemacht hat.

Bild : Uli Regenscheit

Tag der Schulgeographie im Medical Valley bei JOTEC CryoLife

 Hechingen, 01.12.2018

Gruppenbild TSG JOTEC

Für den diesjährigen Tag der Schulgeographie, bei dem Unternehmen in regionalen Clustern und globalen Märkten im Fokus des Interesses standen, lud der Verband der Schulgeographen ins Medical Valley nach Hechingen ein. Das dort ansässige Unternehmen für innovative Medizinprodukte im Bereich der Gefäß- und Herzchirurgie JOTEC, heute Teil des US-amerikanische Unternehmens CryoLife, öffnete für etwa 40 Geographielehrerinnen und -lehrer aus Baden-Württemberg seine Pforten.

JOTECs Geschäftsführer, Thomas Bogenschütz, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr herzlich und umriss in seinem Vortrag die florierende Entwicklung des Unternehmens und stellte die Herausforderungen eines „Mittelständlers“ im Hinblick auf die nordamerikanische und globale Markterschließung dar. Neben den betriebswirtschaftlich wichtigen Aspekten prägten die Aktualität und Dynamik wirtschaftsgeographischer Zusammenhänge seine Ausführungen, so z.B. das Finden von Fachkräften bis hin zu den Standortfaktoren des Unternehmens. Wasser auf die Mühlen der Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer war dabei der Hinweis von Thomas Bogenschütz als Vertreter der Wirtschaft, dass die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung nicht zuletzt ein wichtiges Einstellungskriterium auch im Hochtechnologie-Bereich ist.

Dr. Gerhard Halder vom Geographischen Institut der Universität Tübingen ordnete die praktischen Ausführungen seines Vorredners in den wissenschaftlichen Kontext ein, um die regionalen Entwicklungen aus wirtschaftsgeographischer Perspektive in die weltweite Situation besser einordnen zu können. Ein wichtiger Dienst für die Geographielehrerinnen und Geographielehrer, um den Schülerinnen und Schülern in ihrem Geographieunterricht die Bedeutung der Konzentrationen von Unternehmen gleicher oder ähnlicher Branchen – auch Cluster genannt - mithilfe eins Beispiels aus dem „Ländle“ erklären zu können.

Dr. Heiko Zimmermann, Geschäftsführer des Medical Valley und ehemals langjähriger Geschäftsführer des Hechinger Pioniers Baxter, vormals Gambro Dialysatoren GmbH, berichtete über die Anfänge des Medizintechnik-Clusters. Seine über 20-jährigen regionalen Kenntnisse flossen anekdotisch unterhaltsam in den Vortrag ein: unter anderem darüber, wie der Standort „entdeckt“ wurde, wie gesellschaftliche Umstrukturierungen von der Textil- zur Medizintechnikindustrie abliefen und welche vielfältigen Aufgaben er heute als Geschäftsführer des Medical Valley Hechingen hat. Den Geographinnen und Geographen an der Schule und Universität bestätigte er eine höchst gesellschaftsrelevante Sicht auf die aktuelle Situation des Cluster-Standorts Hechingen und dessen globalen Zusammenhänge, die er so nicht erwartet hätte.

Die grundlegenden Einblicke des Managers Bogenschütz, des Wissenschaftlers Halder und des Organisators Zimmermann animierten die Lehrerinnen und Lehrer zu einer spannenden Gesprächsrunde. Die Fragen reichten von wichtigen Details, die für die unterrichtliche Umsetzung des interessanten Raumbeispiels nötig sind, bis hin zu allgemeinen Fragen, die die beruflichen Perspektiven ihrer Schülerinnen und Schüler betreffen.

Der anschließende Einblick in die Produktion durch die Produktionsleiter war ebenso faszinierend wie unterhaltsam. Die Berichte zur technisch anspruchsvollen Umsetzung, der um das Gründerjahr 2000 vorhandenen Idee sowie die fundierten Informationen zu den einzelnen Produktionsschritten veranschaulichten die äußerst komplexe und aufwendige Entstehung der Medizinprodukte und stellte die wichtige Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens wertschätzend in den Mittelpunkt. Es wurde deutlich, dass sich der schwäbische Tüftler-Geist hier mit den Anforderungen der medizinischen hochtechnologischen Forschung und Entwicklung verbindet und zu innovativen Produkten mit weltweiter Nachfrage führt.

Die Zusammenkunft aus Wirtschaft, Universität und Schule führte zu einem fruchtbaren Miteinander und ein weiterer Austausch ist geplant. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern erhielten aktuelle Einblicke in das Handeln wichtiger Akteure der Wirtschaft Baden-Württembergs und dessen regionale und globale Auswirkungen - wertvolle Impulse für den eigenen Geographieunterricht. Das zukunftsorientierte Schulfach Geographie stellte seine gesellschaftliche Relevanz und seine wichtige Bedeutung für die umfassende Persönlichkeitsbildung unter Beweis – vielleicht auch für die zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem der 40 Unternehmen des Medical Valleys Hechingen.                                              

 

Kanadische Delegation aus Durham zu Gast beim Medical Valley Hechingen

1802 MedicalValleyDie Standortagentur Tübingen-Reutlingen-Zollernalb GmbH hatte vor kurzem Besuch einer kanadischen Delegation aus der Region Durham. Ziel dieser Delegation war die wirtschaftliche Vernetzung der Region Durham mit der Region Neckar-Alb, sowie ein langfristiger Austausch in den Bereichen Forschung, Bildung und wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Dr. Markus Nawroth, Leiter der Standortagentur, führte die Delegation auch ins Medical Valley Hechingen, wo sie vom Vorstand des Vereins Medical Valley Hechingen Akademie e.V., vertreten durch Thomas Bogenschütz und Hans Marquart, in den Räumlichkeiten der Firma Jotec GmbH empfangen wurde. Bogenschütz stellte den Teilnehmern das Medizintechnikcluster Medical Valley Hechingen vor. Im Anschluss daran führte Produktionsleiter Florian Tyrs die kanandische Delegation durch das Unternehmen.

Zum Abschluss des Treffens bedankte sich Roger Anderson, Vorsitzender und Geschäftsführer der Region Durham, bei den Gastgebern für ihr Engagement und die erwiesene Gastfreundschaft. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die geknüpften Kontakte in Zukunft intensiviert werden.

Medical Valley Hechingen Akademie e.V. - Mitgliederversammlung und Verleihung des Jürgen-Weber-Preises

Hechingen 11.10.2017

Der Beförderung der medizintechnischen Industrie im Raum Hechingen hat sich der Verein Medical Valley Hechingen Akademie e. V. verschrieben. Die Fort- und Weiterbildung, der Technologie- und Wissenstransfer zwischen Hochschule und Unternehmen und die Förderung des Nachwuchses sind Schwerpunkte der Vereinsaktivitäten. Am Mittwoch dieser Woche fand in der Villa Eugenia die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins statt, in deren Rahmen auch der Jürgen-Weber-Preis für herausragende Praktikumsberichte verliehen wurde.

Hechingens Erster Beigeordneter Philipp Hahn übernahm stellvertretend für die Vereinsvorsitzende, Bürgermeisterin Dorothea Bachmann, die Sitzungsleitung. Er berichtete, dass der Verein mit derzeit 39 Mitgliedern auch im vergangenen Jahr wieder ein Seminarprogramm veranstaltet, den Kontakt zu Unviersitäten und Hochschulen gepflegt und erfolgreich mit weiteren Einrichtungen aus der Medizintechnik zusammengearbeitet habe.
Ein Seminar galt der Produktion unter Reinraumbedingungen, Voraussetzung für einen Großteil der medizintechnischen Produkte, ein weiteres Seminar befasste sich mit der Unternehmenssteuerung im Hinblick auf die Wertschöpfung für der Zukunft in der "Industrie 4.0".

Vom Verein gepflegt werden Verbindungen hauptsächlich in den Raum Tübingen-Reutlingen-Stuttgart, z.B. mit der IHK Reutlingen, dem Interuniversitären Zentrum für Medizinische Technologien Stuttgart – Tübingen (IZST), dem Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut an der Universität Tübingen (NMI) und der Bioregio Stern Management GmbH. Auch in diesem Jahr wurde die beliebte Praktikumsbörse organisiert. War dies in den Vorjahren in Form einer Messe in der Villa Eugenia geschehen, so wurden die Studenten aus Tübingen und Stuttgart dieses Jahr zur Besichtigung von drei Medizintechnikfirmen eingeladen – bei Baxter, Joma Polytec und Jotec. Diese Form ist sehr gut angekommen und wird auch nächstes Jahr beibehalten. Mit der Bioregio Stern Management GmbH verbindet die Medical Valley Hechingen Akademie alljährlich die Vorstellung des Medizintechnik-Reports der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young. Auch dieses Jahr fand diese im Anschluss an die Mitgliederversammlung statt (Bericht im nächsten Stadtspiegel).
Anschließend erstattete Philipp Hahn in seiner Funktion als Schatzmeister den Bericht über die Finanzen des Vereins. Dieser ist finanziell gut aufgestellt und wirtschaftet umsichtig, was auch die Kassenprüfer bestätigten.


Anschließend war es die Aufgabe von Stadtrat Manfred König, 1. ehrenamtlicher Bürgermeisterstellvertreter, die Entlastung des Vorstandes und die anstehenden Neuwahlen durchzuführen. Einstimmig wurde der Vorstand entlastet, für die anstehenden Wahlen lag bereits eine Vorschlagsliste vor: zur Wahl stellten sich Thomas Bogenschütz (1. Vorsitzender), Dr. Thomas Ertl (2. Vorsitzender), Alexander Maute (Schriftführer), Andreas Ermantraut (Schatzmeister), Hans Marquart (Beisitzer und Rechnungsprüfer), Peter Steinhilber (Beisitzer und Rechnungsprüfer) und Philipp Hahn (Beisitzer). Alle Vorgeschlagenen wurden einstimmig gewählt, Bürgermeisterstellvertreter Manfred König gratulierte herzlich im Namen der Stadt und des Gemeinderates.

In der abschließenden Aussprache ging Dr. Thomas Ertl auf die zukünftige Ausrichtung des Vereins ein. Die Vorstandschaft sei bemüht, das "Medical Valley Hechingen" noch attraktiver für medizintechnische Firmen zu machen. Hierzu habe man mit Unterstützung der Cluster-Initative des Landes Baden-Württemberg einen Fragebogen erarbeitet, der an alle Mitglieder verschickt werde, er bat um entsprechenden Rücklauf.

Jürgen-Weber-Preis verliehen

juergen weber preis 2017Als letzter Tagesordnungspunkt stand die Verleihung des Jürgen-Weber-Preises für herausragende Praktikumsberichte von Schülern auf dem Programm. Durchgeführt wurde diese vom Schriftführer des Vereins, Alexander Maute. Maute zeigte sich beeindruckt von der Qualität der prämierten Berichte, die aus insgesamt rund 30 eingereichten Arbeiten ausgewählt worden waren. Bewertet hatte diese die Pädagogin Melanie Bogenschütz.

Der 3. Preis ging an David Mandl aus der 8. Klasse der Joachim-Schäfer-Schule in Rangendingen. Er berichtete, illustriert auch durch Fotos und Broschüren, über sein Praktikum als Lagerist bei der Paul-Horn-GmbH in Tübingen. Julia Levak, Neuntklässlerin der Realschule Hechingen erhielt den zweiten Preis für ihre Beschreibung des Praktikums bei der Firma Ridi-Leuchten GmbH in Jungingen. Deren klarer Aufbau gewährte Einblicke in die abwechslungsreiche Arbeit einer Industriekauffrau, ebenfalls illustriert durch Fotos und Anschauungsmaterial. Die "Goldmedaille" in Form von 150 Euro ging an Lilly Dreher aus der 8. Klasse des Schulverbundes Frommern. Sie hospitierte für ihr Praktikum an der Grundschule Endingen-Erzingen und hielt sogar eine Unterrichtsstunde. Ihre positiven Erfahrungen und unzähligen Eindrücke des Schulalltags schilderte sie in einem sauber gegliederten und ästhetisch aufbereiteten Bericht.

Foto Thomas Jauch:

Vorstand der Medical Valley Hechingen Akademit e.V., 1. ehrenamtlicher Bürgermeisterstellvertreter, die drei Preisträger und die Jurorin Melanie Bogenschütz

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